Projekte in der Erste-Hilfe-Station

Polytrauma-Management in der Ersten-Hilfe-Station

Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass durch optimale präklinische Versorgung und  Schockraummanagement während der ersten Stunde nach einem Trauma die Prognose polytraumatisierter PatientInnen entscheidend verbessert werden kann. Um dies im Krankenhaus Meran zu gewährleisten, wurde das Projekt "Polytrauma-Management in der Ersten-Hilfe-Station" ins Leben gerufen. Im Projekt wurden klare Strukturvorgaben sowie standardisierte Abläufe erarbeitet und die Voraussetzungen für die notwendige interdisziplinäre Zusammenarbeit geschaffen.

Telematische Datenübertragung

Um die frühzeitige Kommunikation von Seiten der Rettungskräfte mit dem aufnehmenden Krankenhaus zu ermöglichen, ist derzeit im Krankenhaus Meran die telematische Übertragung von Daten in Erprobung. Bereits vor der Übergabe im Schockraum werden wichtige Patientendaten (inklusive visueller Daten) ins Krankenhaus übertragen. Das Schockraumteam kann derart besser vorbereitet die PatientInnen erwarten. Der Bericht des Notarztes/der Notärztin ist somit in wesentlichen Teilen bereits vor den PatientInnen im Krankenhaus eingetroffen.

Einrichtung eines Beobachtungsraumes

In der Beobachtungseinheit ("Unità Di Osservazione Breve") werden PatientInnen für einige Stunden, in unserem Krankenhaus zur Zeit maximal für 24 Stunden, aufgenommen. Betroffen sind vor allem  PatientInnen, deren Pathologie eine unklare Genese aufweist. Nach Abschluss der Diagnostik wird bereits in der Beobachtungseinheit mit der Durchführung der notwendigen Therapie begonnen. Im Anschluss an die gesicherte Diagnose erfolgt die Entscheidung, ob der/die PatientIn stationär aufgenommen bzw. entlassen wird. Dadurch kann die Anzahl der stationären Aufnahmen verringert werden.